By Hermann Winner, Stephan Hakuli, Gabriele Wolf

In diesem Grundlagenwerk werden die Fahrerassistenzsysteme für aktive Sicherheit und Fahrerentlastung in Aufbau und Funktion ausführlich erklärt. Dazu zählen die bekannten und mittlerweile zur Standardausstattung zählenden Systeme wie ABS, ESP oder ACC genauso wie die Systeme zum Kollisionsschutz, für den Fahrspurwechsel oder zum komfortablen Einparken. Die dazu erforderlichen Komponenten wie Sensoren, Aktoren, mechatronische Subsysteme und Betätigungselemente werden dargestellt, ebenso die nutzergerechte Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle zwischen Assistenzsystem und Fahrer. Drei Kapitel über die Besonderheiten von Fahrerassistenzsystemen bei Nutzfahrzeugen und Motorrädern runden den umfassenden Ansatz ab. Gegenüber der ersten auflage wurden Änderunge bei den Projekten PRORETA2, , sowie zahlreiche Verbesserungen in textual content und bild vorgenommen. die jeweils aktuelle Literatur wurde ergänzt. Der Schwerpunkt des Buchs liegt auf der Betrachtung des Fahrzeugs als Gesamtsystem.

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Read or Download Handbuch Fahrerassistenzsysteme: Grundlagen, Komponenten und Systeme für aktive Sicherheit und Komfort (ATZ MTZ-Fachbuch) PDF

Best automotive books

Rotordynamics of Automotive Turbochargers: Linear and Nonlinear Rotordynamics – Bearing Design – Rotor Balancing

This booklet offers with rotordynamics of car turbochargers whereas encompassing the research of the dynamics of rotating machines at very excessive rotor speeds of 300,000 rpm and above. This interdisciplinary box includes 1. thermodynamics and turbo-matching wisdom to compute operating stipulations of turbochargers, 2.

Driving Spaces: A Cultural-Historical Geography of England's M1 Motorway

Peter Merriman lines the social and cultural histories and geographies of using areas via an exam of the layout, building and use of England’s M1 toll road within the Nineteen Fifties and Sixties. A first-of-its-kind educational learn reading the construction and intake of the landscapes and areas of a British toll road An interdisciplinary strategy, attractive with theoretical and empirical paintings from sociology, historical past, cultural reviews, anthropology and geography comprises 38 top of the range illustrations according to wide, unique archive workContent: bankruptcy 1 creation: riding areas (pages 2–22): bankruptcy 2 Envisioning British Motorways (pages 23–59): bankruptcy three Designing and Landscaping the M1 (pages 60–102): bankruptcy four developing the M1 (pages 103–140): bankruptcy five riding, eating and Governing the M1 (pages 103–199): bankruptcy 6 Motorways and riding because the Sixties (pages 103–199):

Driving future vehicles

Brings jointly paintings on driving force behaviour, site visitors security and human-machine interfacing when it comes to structures specification, layout, overview and implementation for destiny cars. summary: Brings jointly paintings on motive force behaviour, site visitors security and human-machine interfacing when it comes to platforms specification, layout, evaluate and implementation for destiny autos.

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Um Anforderungen aus der Arbeitsaufgabe zu ermitteln, wurden verschiedene Tätigkeitsanalyseverfahren entwickelt. Zur Analyse der Anforderungen aus der Fahrzeugführungsaufgabe wurde von [17] für den Straßenverkehr eine modifizierte Version des Fragebogens zur Arbeitsanalyse (FAA, [18]) erstellt. Diese modifizierte Version berücksichtigt die Bereiche Informationsverarbeitung und Fahrzeugbedienung, ersterer wird weiter unterteilt in Quellen der Information, Sinnes- und Wahrnehmungsprozesse, Beurteilungsleistungen sowie Denk- und Entscheidungsprozesse.

Fahrer-Reaktionszeiten liegen zwischen 0,7 s bei erwarteten Situationen wie z. B. einer Annäherungsfahrt, 1,25 s bei unerwarteten, aber gewöhnlichen Situationen (z. B. Bremsen des Vorausfahrenden) und bis zu 1,5 s bei überraschenden Situationen. Je kritischer die Situation, desto schneller erfolgt die Fahrerreaktion. Trägheit und Reaktionsdauer des Menschen variieren in Abhängigkeit von Fahrsituation und Aufmerksamkeit. Der Fahrer reagiert bei Kolonnenfahrt schneller und wählt kleinerer Abstände.

Für diese Ebene der Aufgabenhierarchie bringt der Mensch die hervorragende Fähigkeit der vorausschauenden (antizipatorischen) Wahrnehmung des Verkehrsraums mit, die ihn – wie in [4] experimentell nachgewiesen wurde – in die Lage versetzt, auch antizipatorisch zu handeln und damit systemimmanente Verzögerungszeiten zu kompensieren. In der Stabilisierungsebene bilden der Fahrer als Regler und das Fahrzeug als Regelstrecke das bekannte, eng miteinander gekoppelte dynamische A System, dessen Stabilisierungsfunktion vom erfahrenen Fahrer auf der Ebene des fertigkeitsbasierten Verhaltens abgearbeitet wird.

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