By Prof. Dr. Elmar Wiesendahl (auth.), Oskar Niedermayer, Benjamin Höhne, Uwe Jun (eds.)

„Wutbürger“ wurde von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum „Wort des Jahres 2010“ gewählt. Offenkundig gibt es in Deutschland ungewohnten und scheinbar parteiübergreifenden Bürgerprotest. Dieser Band betrachtet das Thema „Parteien in der Gesellschaft“ und deren Rolle im Zuge der Protestbewegungen umfassend und deshalb auch aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven. Dazu gehören eine kritische Bestandsaufnahme und Diagnose des gegenwärtigen Zustands der Parteiendemokratie, die Suche nach Ursachen für die aktuelle scenario mit ihren Wirkungen auf Parteien bis hin zu Parteienverdrossenheit. Nicht zuletzt wird auch der Blick auf substitute oder partizipationsakzentuierte Formen der company von Parteien, aber auch von Staatlichkeit geworfen.

Show description

Read or Download Abkehr von den Parteien?: Parteiendemokratie und Bürgerprotest PDF

Best german_7 books

Kostentheoretische Analyse des Modells der optimalen Bestellmenge

Der Fulle der einschlagigen Veroffentlichungen ist zu entnehmen, daB die Probleme der Lagerhaltung und der "optimalen Bestellmenge" seit uber funfzig J ahren Gegenstand betriebswirtschaftlicher Untersuchungen sind. Trotz einer immer besseren Anpassung der theoretischen Modelle an die prak tischen Gegebenheiten und trotz standig .

Gotik und Graphik im Mathematikunterricht: Konzepte mit Sketchpad und Mathematica

Rolf Joachim Neveling ist Lehrer an einem Wuppertaler health club und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit mathematik-didaktischen Fragen, die Softwareeinsatz im Mathematikunterricht betreffen.

Additional info for Abkehr von den Parteien?: Parteiendemokratie und Bürgerprotest

Example text

Voigt, Rüdiger (1995): Der kooperative Staat. Auf der Suche nach einem nenen Steuerungsmodus, in: Ders. ): Der kooperative Staat. Krisenbewältigung durch Verhandlung. Baden-Baden: Nomos, S. 33-92. Ware, Alan (1987): Citizens. Parties and the State. A Reappraisal. Princeton: Polity Press. Wiesendahl, Elmar (1980): Parteien und Demokratie. Eine soziologische Analyse paradigmatischer Ansätze der Parteienforschung. Opladen: Westdeutscher Verlag. ): Auf dem Weg zur Parteiendemokratie. Hamburg: Dölling und Gallitz, S.

Die aufzustellen rührt jedoch nicht von den Vorgaben und Impulsen aus der innerparteilichen Programmarbeit her. sondern resultiert aus einem Kräftespiel. das die Berufspolitiker mit den Mitspielern des Politikbetriebs um die Thernenplatzierung auf der politischen Agenda und um die Auswahl der Lösungsansätze austragen. Was und auf welche Lösungen hin zu entscheiden ist. wird dem Parteieneinfluss noch von anderer Warte aus entzogen. Mittlerweile gibt fiskalpolitisch so- Restlaufzeiten der Parteiendemokratie 37 wie sozial- und arbeitsmarktpolitisch der internationale Finanzkapitalismus den Handlungs- und Entscheidungskorridor ftir die aus den Parteien hervorgehenden Politiker vor, die als Verantwortungsträger für den Schuldenstaat die Politik auf eine marktkonforme Demokratie ausrichten.

Intra-party Politics and Coalition Governments. London: Routledge, S. 25-49. Trautmann, Helmut (1975): Innerparteiliche Demokratie im Parteienstaat. Berlin: Duneker und Humblot. Voigt, Rüdiger (1995): Der kooperative Staat. Auf der Suche nach einem nenen Steuerungsmodus, in: Ders. ): Der kooperative Staat. Krisenbewältigung durch Verhandlung. Baden-Baden: Nomos, S. 33-92. Ware, Alan (1987): Citizens. Parties and the State. A Reappraisal. Princeton: Polity Press. Wiesendahl, Elmar (1980): Parteien und Demokratie.

Download PDF sample

Rated 4.70 of 5 – based on 40 votes